epub pdf Das Beste, was wir tun können, ist nichts – Albawater.co

In seinem neuen Buch Das Beste, was wir tun k nnen, ist nichts erz hlt der preisgekr nte Schriftsteller Bj rn Kern, wovon wir alle tr umen Mehr Zeit, weniger Arbeit, mehr Leben Wunderbar komisch und charmant schildert er seinen ganz eigenen Abschied von Flei und Tatendrang hin zu mehr Gelassenheit Fr her war ich effizient, leistete sogar Multitasking Eine scheu liche F higkeit, die einem noch fragilen Nichtstun schnell Schaden zuf gt Es kam vor, dass ich links das Kind auf dem Arm hielt, w hrend ich rechts die Maus bediente, dabei aber telefonierte In meinen dunkelsten Stunden kaufte ich bei Tchibo ein und rief bei Hotlines an Bis mir klar wurde So konnte es nicht weitergehen Was war zu tun Irgendwann ging es mir auf Nichts Bj rn Kern beschlie t, auf einen alten Hof in den verlassenen Weiten des Oderbruchs zu ziehen Seither arbeitet er so wenig wie m glich und verbringt seine Tage gr tenteils auf einer Bank unter einem Birnbaum Von dort aus erz hlt er ebenso inspirierende wie pointierte Geschichten vom Nichtstun, in denen er nicht zuletzt auf ganz praktische Fragen eingeht Ich habe einen Job, den ich nicht k ndigen kann was tun Wie schaffe ich es, keinen neuen Rechner und kein neues Smartphone zu kaufen, geschweige denn eine Klappsense vom Baumarkt mit Plastikgriff Warum macht Nichtstun so gl cklich und rettet nebenbei auch noch die Welt Das Beste, was wir tun k nnen, ist nichts ist Memoir und Manifest zugleich, Anleitung und Aufruf an alle, die vor zu viel Arbeit und zu wenig Zeit gerade dabei sind, das Beste im Leben zu verpassen Der ironische Stil und die konsequente Arbeitsvermeidungsmentalit t des Autors machen das Buch zu einer einfachen und nachdenklich machenden Lekt re Ich habe einige meiner Ansichten beim Lesen des Buches noch mal reflektiert, insbesondere weil ich teilweise stark abweichende Ansichten von denen des Autors vertrete.Leider hat das Buch an mehreren Stellen schlichtweg Fehler und stark subjektive Aussagen, die nicht mit dem ironischen Stil des Autors kompatibel sind V llig subjektive Aussagen iron Der ironische Stil und die konsequente Arbeitsvermeidungsmentalit t des Autors machen das Buch zu einer einfachen und nachdenklich machenden Lekt re Ich habe einige meiner Ansichten beim Lesen des Buches noch mal reflektiert, insbesondere weil ich teilweise stark abweichende Ansichten von denen des Autors vertrete.Leider hat das Buch an mehreren Stellen schlichtweg Fehler und stark subjektive Aussagen, die nicht mit dem ironischen Stil des Autors kompatibel sind V llig subjektive Aussagen ironisch und schwach begr ndet zu treffen, ist meines Erachtens in einem Buch diesen Formats v llig in Ordnung Jedoch lehnt sich der Autor an einigen Stellen zu weit aus dem Fenster Beispiele unten.Scheinbar ist der Autor der Ansicht, dass seine subjektive Pr ferenz f r Faulheit auf alle Menschen zutrifft Wir k nnen nun entweder gl cklich sein und auf das Kurbeln mit Bezug auf konventionelle Arbeit verzichten, oder wir kurbeln und verzichten aufs Gl cklichsein Seite 8 Au erdem ist der Autor der Ansicht, dass Arbeitseinkommen im Verh ltnis zu Kapitaleink nften zu stark besteuert ist und legt diese doch recht pauschale Kritik ohne n here Begr ndung und ohne Untersuchung der ungewollten Effekte eine Steuererh hung f r Kapitaleinkommen dar Warum aber sollten wir uns ausbeuten, um zu st tzen, was von Grund auf marode ist Warum bauen wir nicht lieber den Sozialstaat um Durch eine h here Besteuerung von Verm gen Durch eine geringere Besteuerung von Arbeit Durch das Grundeinkommen Seite 134 Auch das Beispiel bzgl der Kinderarbeit zeugt von mangelndem Wissen ber wirtschaftliche Zusammenh nge Man kann ber die Vorteilhaftigkeit von geringen Lohn und Arbeitssicherheitsniveaus in sich entwickelnden L ndern streiten, jedoch stellt der Autor Kinderarbeit als grunds tzlich sch dlich dar und widerspricht damit zahlreichen konomen Mal ganz abgesehen davon finde ich seine passive Haltung zu dem Thema recht zynisch Denn wenn man zu dem Schluss kommt, dass Kinderarbeit schlecht ist, ist Nichtstun wohl nur zu vertreten, wenn die eigene Faulheit wichtiger als das Wohl der Kinder ist Ich will keine Kinder sehen, die nach Zehnstundenschichten mit einem Vierteldollar aus der N herei huschen oder als Kindersoldat eine Kupfermine bewachen Die Globalisierung macht diese Kinder f r mich unsichtbar Also demonstriere ich auch nicht f r sie Dabei muss ich gar nicht f r ihre Rechte auf die Stra e gehen Ich brauche nicht einmal Geld dazu Keinen Einfluss Keine Macht Ich muss nur meinen alten Computer behalten Ich muss einfach nur gar nichts tun S es Nichtstun gen gt vollauf Seiten 193 194 Mir ist bewusst, dass ich mit den oben genannten Argumenten v llig die Ausrichtung des Buches verfehle Der Autor enbehrt sich solcher Diskussionen und das ist auch v llig in Ordnung Dennoch h tte ich es bevorzugt, wenn der Autor seine Grundpr misse, seine eigene Faulheit, st rker herausgestellt und insgesamt weniger stark generalisiert h tte Au erdem waren die politischen Aussagen nicht sehr hilfreich, sodass das Buch gut ohne sie ausgekommen w re Ok to read Nice story The end Not quite world turning, though. Bj rn Kern erz hlt in einem leicht sarkastischen Stil was er in seinem Leben ver ndert hat, um mehr Zeit f rs Nichtstun zu haben Denn er kehrt den Normen der Gesellschaft H her, schneller, weiter den R cken, um ein Leben mit mehr Gelassenheit und Zufriedenheit zu f hren, auch wenn das gar nicht immer so einfach zu sein scheint.